dr. gawlitta (BDU) zur Arbeitgeberattraktivität 

Angesichts des aktuellen war for talents (dem zunehmenden Konkurrenzdruck der Unternehmen bei der Gewinnung junger Talente) wird es für alle Unternehmen zunehmend schwieriger, qualifizierte Führungskräfte zu finden. Vielfach herrscht inzwischen in mittelständischen Unternehmen die Meinung vor, dass die großen Konzerne die besten MitarbeiterInnen „absaugen“ und somit die mittleren Firmen kaum noch Chancen im Kampf um gutes Personal haben. Doch wie können mittelständische Unternehmen dem entgegenwirken? Kann die Nutzung von sozialen Netzwerken die Bekanntheit und Arbeitgeberattraktivität steigern und somit das Interesse potenzieller Kandidaten erlangen?

Wie wir im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie, durchgeführt von Sandra Nüssgens, herausfinden konnten, hat die Bekanntheit einen eindeutigen Einfluss auf die Arbeitgeberattraktivität. Demnach gilt: Je bekannter ein Unternehmen, desto höher die Attraktivität eines Arbeitgebers. Bei der Überprüfung, ob Bekanntheit und Attraktivität durch Unternehmensprofile in sozialen Netzwerken gesteigert werden können, zeigte sich jedoch, dass die bloße Präsenz von Unternehmen anhand von Unternehmensprofilen in sozialen Netzwerken nicht ausreicht.

Dennoch lässt sich anhand zahlreicher Employer-Branding-Strategien vermuten, dass Faktoren innerhalb der sozialen Netzwerke die Bekanntheit und die Arbeitgeberattraktivität positiv beeinflussen. So könnten bspw. die Anzahl an Gefällt-mir-Angaben/Follower und die geteilten Inhalte, Art und Häufigkeit der Kommunikation (Videos, Fotos, etc.) sowie bezahlte Werbeanzeigen derartige Faktoren sein. Wie die Ergebnisse der Studie zeigen, ist es für mittelständische Unternehmen wichtig, ihre Bekanntheit und somit die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen, um das Interesse potenzieller Kandidaten zu sichern, sodass das Unternehmen auch gegenüber den Konzern-Wettbewerbern gute Kandidaten gewinnen kann. Daher sollten mittelständische Unternehmen einen individuellen Maßnahmenmix zur Erhöhung der Bekanntheit ausarbeiten und umsetzen.

Als mittelständische Personalberatung mit langjähriger Erfahrung beraten wir Sie gerne zu Ihrer aktuellen, von potenziellen Kandidaten wahrgenommenen Arbeitgeberattraktivität und geben Ihnen Empfehlungen dazu, wie Sie Ihre Bekanntheit und folglich Ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern können.

dr. gawlitta (BDU) feiert Firmenjubiläum

Pressemitteilung - Mai 2019

25 Jahre dr. gawlitta (BDU) – Pioniere für den Mittelstand

Die Personalberatung dr. gawlitta wurde 1994 an den Standorten Bonn und Nauen bei Berlin gegründet. Seitdem stehen wir für die Suche und Auswahl von Führungskräften der ersten und zweiten Ebene sowie von Vertriebsspezialisten für mittelständische, meist inhabergeführte Unternehmen in Deutschland.

dr. gawlitta (BDU) hat sich durch stets innovative, maßgeschneiderte Prozesse im Mittelstand den Ruf eines seriösen Partners mit großer Branchenkenntnis erworben, der auch in engen Bewerbermärkten für seine mittelständischen Kunden erfolgreich tätig ist.

1996 wurde das Unternehmen in den Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) aufgenommen. 1997 gründete dr. gawlitta (BDU) mit Partnern in Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien und den Benelux-Ländern das europäische Personalberaternetzwerk SIRIUM International HR Group, um den Bedürfnissen unserer Kunden auch im internationalen Umfeld gerecht zu werden. Unser Kundenspektrum wurde um technische Handels- und Dienstleistungsunternehmen erweitert. Ein Jahr später wurde Dr. Wolfgang Gawlitta zum national zertifizierten Personalberater (CMC: Certified Management Consultant). Zu diesem Zeitpunkt begann auch unsere Zusammenarbeit mit „Non-Profit-Organisationen“ wie Industrie- und Handelskammern, verschiedenen Verbänden oder der Deutschen Forschungsgemeinschaft, so dass wir heute auch in diesen Bereichen eine tiefe Branchenexpertise vorweisen können.

Im Jahr 2003 starteten wir mit der Beratung von mittelgroßen Krankenhäusern in Deutschland zum Zweck der Suche und Auswahl von Chefärzten, kaufmännischen Vorständen/Geschäftsführern sowie Pflegedienstdirektoren und gingen auch damit neue Wege in einer Branche, in der wir heute umfangreiche Marktkenntnis besitzen. Gleichzeitig wurde das SIRIUM-Netzwerk um Partner für Tschechien, die Slowakei und Polen erweitert. Im Folgejahr kam ein Schweizer Partner hinzu.

2009 wurde Dr. Wolfgang Gawlitta zum international zertifizierten Personalberater (CERC: Certified Executive Recruiting Consultant) ernannt. Im selben Jahr begannen wir mit der Beratung mittelständischer Unternehmen in Österreich. Daneben „überlebten“ wir – quasi mal eben! – die große Wirtschafts- und Finanzkrise ohne Entlassung von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern!

Das Projekt „Frauen in Aufsichtsräte“ läutete das Jahr 2014 ein, zwei Jahre später gestalteten wir den Kongress „Frauen in Aufsichtsräte“ in Berlin mit und begannen mit der aktiven Gestaltung und Vermarktung dieses Pionier-Projektes in Nordrhein-Westfalen.

Dr. Dirk Wölwer trat 2016 als Inhaber von dr. gawlitta (BDU) ein. Unter seiner Ägide setzen wir seitdem verstärkt auf die Nutzung der beruflichen, sozialen Medien zur Suche und Auswahl von Führungskräften der ersten und zweiten Ebene. 2018 erfolgte die Ernennung zum national zertifizierten Personalberater (CMC: Certified Management Consultant). Zeitgleich wurden die gelebten Prozesse der Personalberatungsgesellschaft durch die DEKRA zertifiziert und anschließend digitalisiert. 

Dass sich dr. gawlitta (BDU) im stetigen Wachstum befindet, dokumentiert sich in der Neueinstellung weiterer Kundenberater und interner Berater sowie der Eröffnung unserer ersten Niederlassung in Freiburg/Breisgau.